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CrowdStrike ergänzt Cloud-Sicherheit zum Schutz von KI-Infrastrukturen

4. November 2026, 07:00Quelle: CrowdStrike
CrowdStrike ergänzt Cloud-Sicherheit zum Schutz von KI-Infrastrukturen
Bild: CrowdStrike

CrowdStrike hat allgemein verfügbare Innovationen für Falcon Cloud Security vorgestellt, die Software-Lieferketten, KI-Workloads und Cloud-Infrastrukturen vom Build bis zur Laufzeit schützen sollen. Nach Angaben des Unternehmens verbinden die Updates proaktive Sicherheitsmaßnahmen mit Echtzeit-Erkennung und -Reaktion in der Cloud auf der Falcon-Plattform.

Das Wichtigste in Kürze
  • CrowdStrike zufolge sind die Innovationen für Falcon Cloud Security jetzt allgemein verfügbar.
  • Das Angebot erfasst mehr als 290 Angreifer, um die Erkennung in der Cloud und die Risikopriorisierung zu unterstützen.
  • Supply Chain Security for Cloud erweitert die Erkennung bösartiger Pakete auf Container-Images.
  • CrowdStrike beobachtete, wie ALTERED SPIDER an einem einzigen Tag mehr als 300 Software-Abhängigkeiten kompromittierte.
  • Die Updates verbinden proaktive Sicherheitsmaßnahmen mit Echtzeit-Erkennung und -Reaktion in der Cloud.

Sicherheit für eine sich schneller wandelnde Cloud-Umgebung

CrowdStrike zufolge beschleunigt KI sowohl die Softwareentwicklung als auch Cyberangriffe. Entwickler und Coding-Agenten schreiben mehr Code, binden mehr Open-Source-Pakete ein und starten mehr Cloud- und KI-Workloads, als Sicherheitsteams manuell prüfen können.

Gleichzeitig nutzen Angreifer KI, um schneller vorzugehen, und nehmen Komponenten ins Visier, die Unternehmen entwickeln und betreiben. Dazu gehören Pakete in automatisierten Pipelines, Identitäten mit Zugriff auf Cloud-Ressourcen sowie Infrastrukturen, die KI-Anwendungen unterstützen.

Falcon Cloud Security wird laut CrowdStrike durch Informationen zu Angreifern unterstützt, die mehr als 290 Angreifer erfassen. Das Unternehmen erklärt, dadurch könnten Erkennung und Risikopriorisierung besser abbilden, wie Angreifer in der Cloud vorgehen.

Verknüpfung von Exposure Management und Cloud-Reaktion

Der Dienst läuft auf der Falcon-Plattform von CrowdStrike, die Endpoint- und Identitätsschutz mit Security Operations verbindet. Nach Angaben des Unternehmens erweitert dies den Schutz von Entwickler-Endgeräten und Software-Lieferketten auf Cloud-Workloads.

Das Unternehmen verknüpft zudem proaktive Sicherheitsmaßnahmen mit Echtzeit-Erkennung und -Reaktion in der Cloud. Informationen zu Angriffsflächen und Angriffspfaden, die vor einem Angriff gesammelt werden, können Analysten laut CrowdStrike bei der Reaktion auf einen Angriff zusätzlichen Kontext liefern.

Dieser Ansatz soll Teams dabei helfen, ihre Angriffsflächen zu erkennen, die Vertrauenswürdigkeit von Software vor dem Einzug in die Produktion zu bestimmen und Risiken vor der Bereitstellung zu beheben. CrowdStrike zufolge sind die neuesten Innovationen ab sofort allgemein verfügbar.

Fokus auf kompromittierte Software und KI-Workloads

CrowdStrike hebt Bedrohungen für Software-Lieferketten als zentrale Herausforderung hervor. KI-Coding-Agenten können Open-Source-Pakete schneller in automatisierte Builds einbinden, als Teams sie prüfen können. Dadurch entstehen Möglichkeiten für Angreifer, Software zu kompromittieren, die legitim erscheint.

CrowdStrike zufolge beobachtete das Unternehmen, wie ALTERED SPIDER an einem einzigen Tag mehr als 300 Software-Abhängigkeiten kompromittierte. Das Unternehmen warnt außerdem, dass eine kompromittierte Abhängigkeit nicht zwingend eine CVE benötigen muss, um gefährlich zu sein. Reines Schwachstellen-Scanning könnte die Bedrohung daher übersehen.

Supply Chain Security for Cloud überträgt die von CrowdStrike zur Erkennung und Quarantäne bösartiger Pakete auf Endpunkten eingesetzten Informationen zu Angreifern auf Container-Images. Das umfassendere Angebot Falcon Cloud Security soll die Cloud-Umgebungen und Infrastrukturen schützen, auf die KI-Anwendungen angewiesen sind, und laut Unternehmen dabei helfen, Cloud-Angriffe innerhalb von Sekunden zu erkennen.

Was das Update für Sicherheitsteams bedeutet

Die Ankündigung zeigt CrowdStrikes Bestreben, Prävention, den Schutz von Software-Lieferketten und Reaktionen zur Laufzeit auf einer Plattform zu verbinden. Für Unternehmen, die KI-Workloads entwickeln und betreiben, soll dies laut dem Unternehmen eine gemeinsame Sicht auf Risiken ermöglichen, die von Entwickler-Endgeräten und Code-Abhängigkeiten bis zur Cloud-Infrastruktur reicht.

Die Updates richten sich an Sicherheitsteams, die mit einer schnelleren Entwicklung und Angreifern Schritt halten müssen, die ebenfalls KI einsetzen. CrowdStrikes erklärtes Ziel ist es, ihnen dabei zu helfen, kompromittierte Software vor dem Einsatz in der Produktion zu stoppen, KI-Workloads zu schützen und auf Cloud-Angriffe mit Kontext zu reagieren, der bereits früher im Angriffsverlauf gesammelt wurde.

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