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Endor Labs von Forrester Wave als Leader für Sicherheit in der agentischen Entwicklung eingestuft

4. November 2026, 20:15Quelle: PR Newswire

Endor Labs ist laut eigenen Angaben in The Forrester Wave™: Agentic Development Security Tools, Q4 2026 als Leader eingestuft worden. Das Unternehmen gibt an, in sieben Kriterien die höchstmögliche Bewertung erhalten zu haben.

Das Wichtigste in Kürze
  • Endor Labs gibt an, in The Forrester Wave: Agentic Development Security Tools, Q4 2026 als Leader eingestuft worden zu sein.
  • Das Unternehmen sagt, in sieben Kriterien die höchstmögliche Bewertung erhalten zu haben.
  • Die Plattform umfasst Agent Governance, Anwendungssicherheit, Schutz der Lieferkette über die Package Firewall und KI-gestützte Fehlerbehebung.
  • Endor Labs gibt an, sich in Claude Code, Codex, Cursor und Devin integrieren zu lassen.
  • Forrester betont, in seinen Studien keine Unternehmen oder Produkte zu empfehlen.

Was Endor Labs mitteilt

Endor Labs gab am 4. November 2026 bekannt, in der Forrester-Bewertung von Sicherheitswerkzeugen für die agentische Entwicklung als Leader geführt zu werden. Das Unternehmen erklärte, in sieben Kriterien die höchstmögliche Bewertung erhalten zu haben. Es sieht darin eine Bestätigung seines Ansatzes, den agentischen Entwicklungslebenszyklus (Agentic Development Lifecycle, ADLC) abzusichern.

Die Auszeichnung ordnet das Unternehmen in einen grundlegenden Wandel der Softwareentwicklung ein. Da Organisationen zunehmend KI-Coding-Agenten einsetzen, um Software zu schreiben, zu verändern und auszurollen, verändere sich auch die Anwendungssicherheit, so Endor Labs. Coding-Agenten könnten inzwischen eigenständig Abhängigkeiten auswählen, Befehle ausführen und Anwendungscode ändern. Dadurch entstünden Sicherheitsentscheidungen und Risiken, die über klassische Tests der Anwendungssicherheit hinausgehen.

Aus Sicht des Unternehmens erfordert das einen Ansatz, der das Verhalten der Agenten steuert, die von ihnen erzeugte Software bewertet und während der gesamten Entwicklung konkrete Hilfestellung zur Behebung von Schwachstellen liefert.

So funktioniert die Plattform

Nach Angaben von Endor Labs kombiniert die Plattform Agent Governance, Tests zur Anwendungssicherheit, Schutz von Abhängigkeiten und KI-gestützte Fehlerbehebung direkt in den bestehenden Workflows von Entwicklern. Über Integrationen mit dem Model Context Protocol (MCP), Skills, Kommandozeilen-Schnittstellen (CLI) und APIs soll die Sicherheit dorthin gebracht werden, wo Coding-Agenten arbeiten.

Das Unternehmen nennt vier Funktionen:

  • Agent Governance: wendet Sicherheitsrichtlinien über native Hooks auf unterstützte Aktionen von Coding-Agenten an. So können Organisationen das Verhalten der Agenten kontrollieren und Risiken in Entwicklungsumgebungen verringern.
  • KI-gestützte Anwendungssicherheit: analysiert Anwendungscode und Abhängigkeiten fortlaufend, um Schwachstellen mithilfe von tiefem Anwendungskontext zu erkennen und zu priorisieren.
  • Schutz der Software-Lieferkette: prüft Open-Source-Pakete bei der Installation über die Endor Labs Package Firewall und soll verhindern, dass riskante Abhängigkeiten in die Entwicklungsumgebung gelangen.
  • Agentennative Sicherheits-Workflows: lässt sich in führende KI-Coding-Agenten wie Claude Code, Codex, Cursor und Devin integrieren, um Sicherheitshinweise und Fehlerbehebung in bestehende Entwicklungsprozesse einzubinden.

Aussagen des Unternehmens und der Forrester-Disclaimer

Varun Badhwar, CEO und Mitgründer von Endor Labs, sagte: „KI-Agenten verändern grundlegend, wie Software entsteht, und die Sicherheit muss sich genauso schnell weiterentwickeln.“ Er fügte hinzu, das Unternehmen sehe in der Einstufung als Leader einen Beleg dafür, wie wichtig es sei, den gesamten agentischen Entwicklungslebenszyklus abzusichern, „von den Aktionen der Agenten bis zum Code, den sie erzeugen“.

Badhwar erklärte außerdem, Endor Labs treibe die KI-Sicherheit durch tieferen Code-Kontext voran. Dabei würden Anwendungscode, Abhängigkeiten und Datenflüsse verknüpft, damit Organisationen Sicherheitsrisiken verstehen, priorisieren und beheben können. Wenn Unternehmen die agentische Entwicklung skalieren, werde die Kombination dieses Kontexts mit einheitlichen Sicherheitskontrollen und konkreten Handlungshinweisen in bestehenden Workflows laut Badhwar immer wichtiger.

Die Mitteilung enthält den üblichen Forrester-Disclaimer: Forrester empfiehlt in seinen Forschungspublikationen keine Unternehmen, Produkte, Marken oder Dienstleistungen und rät auch nicht dazu, Produkte oder Dienstleistungen auf Grundlage der Bewertungen in diesen Publikationen auszuwählen.

Was das für Sicherheitsteams bedeutet

Die Ankündigung greift einen Punkt auf, den das Unternehmen für Unternehmenssoftware allgemein macht: Wenn KI-Agenten eigenständig Pakete auswählen und Befehle ausführen, können Sicherheitsprüfungen, die nur auf fertigen Code zielen, Lücken lassen. Endor Labs argumentiert, Kontrollen müssten genau in dem Moment greifen, in dem Agenten handeln, etwa wenn ein Paket installiert wird.

Teams, die Coding-Agenten wie Claude Code, Codex, Cursor oder Devin nutzen, können der Mitteilung entnehmen, mit welchen Werkzeugen sich die Plattform nach Angaben des Unternehmens integrieren lässt. Die Bewertungsergebnisse stammen von Forrester, die Aussagen zu den Stärken der Plattform von Endor Labs. Für weitere Details zu seinem Ansatz und zur Auszeichnung verweist das Unternehmen auf seine Website.

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